Artikel und Berichte

Musik aus Leidenschaft
Martin Meier
Bericht in der Zeitung LIECHENSTEINER Vaterland Quelle: https://www.vaterland.li/liechtenstein/kultur/fantastisches-stephanskonzert-in-schaan;art175,408120 Freitag, 28. Februar 2020 Fantastisches Stephanskonzert in Schaan Gestern überzeugten die Musikanten der Harmoniemusik Schaan (HMS) an ihrem traditionellen Stephanskonzert im SAL in Schaan. Schaan. Für die musikalischen Begrüssungen sorgten gestern im gut besuchten Gemeindesaal die Jüngsten der Schaaner Musik: Mit «Calypso for Kids» nutzte die Jugendmusik unter dem Dirigat von Daniel Oehry die Gelegenheit, ihr Können vor grossem Publikum unter Beweis zu stellen. Die Gunst der Stunde nutzte auch die Jugend- leiterin Nicole Hilti, um unter anderem die Erfolge am «Jugendmusikerleistungs- abzeichen» zu verkünden. Insgesamt acht Talente durften heuer eine Auszeichnung in den Kategorien Junior, Bronze und Silber entgegennehmen. Nach weiteren Darbietungen wurde die Bühne den Grossen der HMS überlassen. Präsident Michael Walser blickte in seiner Ansprache auf ein ereignisreiches Jahr zurück und begrüsste dabei unter anderem Vertreter aus der Politik sowie alle Passiv- und Ehrenmitglieder des Vereins. Stolz war Walser nicht nur auf die erfolgreiche Jungendarbeit, sondern auch auf langjährige Mitglieder, welche sich seit vielen Jahren unermüdlich für die HMS einsetzen. Zu den Jubilaren gehören in diesem Jahr Frederic Frick (10 Jahre), Stefan Rüdisser (20 Jahre), Daniel Walser (30 Jahre) und Marco Seeger (35 Jahre). Abwechslungsreiche Konzerthälfte Imposante Fanfarenklänge schallten mit «Unity Fanfare» durch den SAL und stimmten dabei das Publikum auf einen fantastischen Konzertabend ein. Der Ursprung des Titels für das darauffolgende Werke «Imagasy» brachte Gerhard Konrad, welcher kurz und knackig durch das Programm führ-te, ins Rätseln: Stammte das Wort wohl aus dem Arabischen oder doch eher von Triesenberg, wie «I mag schi» beziehungsweise «I mag schi nit»? Aufschluss brachte dann die stimmige Interpretation der Musikanten, welche insbesondere die effektvollen Passagen mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet hatten. Dabei kamen auch solistische Einlagen der Musikanten bestens zur Geltung. «Kraftwerk» nannte der Niederländer Jocab de Haan seine Komposition, welche die Worte Kraft und Werk in eigentlichen Sinn musikalische beschreibt. Der Dirigent Martin Meier hat es verstanden, in diesem anspruchsvollen Konzertwerk die Holz- sowie auch Blechregister perfekt zu vermischen, ohne dass dabei einzelne Instrumente ungewollt dominierten oder im Klang unter gegangen sind. Die Ära der Big-Band-Musik aus den 1940er-Jahren fasste die Nummer «Big Band Spectacular» kompakt zusammen. Hier konnten sich erneut die jungen Musiker am Schlagwerk in Szene setzen, welche während des gesamten Konzertabends einen souveränen Job machten. Souverän trat auch die Sopranistin Samantha Herzog in ihrer Solistenrolle im Western-Potpourri «Moments for Morricone» auf. Vollkommen ohne technische Verstärkung konnte sie sich mit ihrer kraftvollen Stimme im SAL durchsetzen und schickte damit das begeisterte Publikum in eine kurze Pause. Von Schaan ins Auenland und wieder zurückPassend mit dem Einzugsmarsch aus dem «Ziegeunerbaron» wurden die Besucher zum zweiten Konzertteil willkommen geheissen. Musikalisch reiste darauf die Harmoniemusik Schaan ins Auenland zu den Hobbits aus dem Roman «Herr der Ringe»: Filmmusik mit eingängiger Melodie, gespickt mit klanglichen Effekten. Dass Filmmusik nicht zwingend auf einer Geschichte basieren muss, beweist der Komponist Jakob de Han mit «La Storia», wo sich der Zuhörer seine eigene Handlung dazu denken darf.Nicht zu kurz kamen sodann auch die Freunde der Schlager- und Popmusik aus den 1980er-Jahren. «80er KULT(Tour)» bildete den offiziellen Abschluss des gelungenen Stephanskonzerts, das mit tosendem Applaus des Publikums quittiert wurde. Nach den beiden Zugaben «Don’t stop me now» und dem «UNO-Marsch» liessen die Musikanten mit ihren Gästen den Abend im kleinen Saal ausklingen. (fh)
Das traditionelle Stephanskonzert der Harmoniemusik Schaan hielt für jeden Musikgeschmack das passende Stück bereit. (Roland Rick)
Bericht über die DV 2020 des Appenzellischen Blasmusikverbandes, Brülisau Die 94. Delegiertenversammlung des Appenzellischen Blasmusikverbandes (ABV) in Brülisau stand unter dem Motto „Steigerung der Attraktivität der Blasmusik im Verbandsgebiet“. Vorstandsmitglied Martin Meier, Lutzenberg wurde für seine Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt.
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Bericht in der Zeitung LIECHENSTEINER Vaterland Quelle: https://www.vaterland.li/liechtenstein/kultur/fantastisches- stephanskonzert-in-schaan;art175,408120 Freitag, 28. Februar 2020
Das traditionelle Stephanskonzert der Harmoniemusik Schaan hielt für jeden Musikgeschmack das passende Stück bereit. (Roland Rick)
Fantastisches Stephanskonzert in Schaan Gestern überzeugten die Musikanten der Harmoniemusik Schaan (HMS) an ihrem traditionellen Stephanskonzert im SAL in Schaan. Schaan. Für die musikalischen Begrüssungen sorgten gestern im gut besuchten Gemeindesaal die Jüngsten der Schaaner Musik: Mit «Calypso for Kids» nutzte die Jugendmusik unter dem Dirigat von Daniel Oehry die Gelegenheit, ihr Können vor grossem Publikum unter Beweis zu stellen. Die Gunst der Stunde nutzte auch die Jugendleiterin Nicole Hilti, um unter anderem die Erfolge am «Jugendmusikerleistungsabzeichen» zu verkünden. Insgesamt acht Talente durften heuer eine Auszeichnung in den Kategorien Junior, Bronze und Silber entgegennehmen. Nach weiteren Darbietungen wurde die Bühne den Grossen der HMS überlassen. Präsident Michael Walser blickte in seiner Ansprache auf ein ereignisreiches Jahr zurück und begrüsste dabei unter anderem Vertreter aus der Politik sowie alle Passiv- und Ehrenmitglieder des Vereins. Stolz war Walser nicht nur auf die erfolgreiche Jungendarbeit, sondern auch auf langjährige Mitglieder, welche sich seit vielen Jahren unermüdlich für die HMS einsetzen. Zu den Jubilaren gehören in diesem Jahr Frederic Frick (10 Jahre), Stefan Rüdisser (20 Jahre), Daniel Walser (30 Jahre) und Marco Seeger (35 Jahre). Abwechslungsreiche Konzerthälfte Imposante Fanfarenklänge schallten mit «Unity Fanfare» durch den SAL und stimmten dabei das Publikum auf einen fantastischen Konzertabend ein. Der Ursprung des Titels für das darauffolgende Werke «Imagasy» brachte Gerhard Konrad, welcher kurz und knackig durch das Programm führ-te, ins Rätseln: Stammte das Wort wohl aus dem Arabischen oder doch eher von Triesenberg, wie «I mag schi» beziehungsweise «I mag schi nit»? Aufschluss brachte dann die stimmige Interpretation der Musikanten, welche insbesondere die effektvollen Passagen mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet hatten. Dabei kamen auch solistische Einlagen der Musikanten bestens zur Geltung. «Kraftwerk» nannte der Niederländer Jocab de Haan seine Komposition, welche die Worte Kraft und Werk in eigentlichen Sinn musikalische beschreibt. Der Dirigent Martin Meier hat es verstanden, in diesem anspruchsvollen Konzertwerk die Holz- sowie auch Blechregister perfekt zu vermischen, ohne dass dabei einzelne Instrumente ungewollt dominierten oder im Klang unter gegangen sind. Die Ära der Big-Band-Musik aus den 1940er-Jahren fasste die Nummer «Big Band Spectacular» kompakt zusammen. Hier konnten sich erneut die jungen Musiker am Schlagwerk in Szene setzen, welche während des gesamten Konzertabends einen souveränen Job machten. Souverän trat auch die Sopranistin Samantha Herzog in ihrer Solistenrolle im Western-Potpourri «Moments for Morricone» auf. Vollkommen ohne technische Verstärkung konnte sie sich mit ihrer kraftvollen Stimme im SAL durchsetzen und schickte damit das begeisterte Publikum in eine kurze Pause. Von Schaan ins Auenland und wieder zurückPassend mit dem Einzugsmarsch aus dem «Ziegeunerbaron» wurden die Besucher zum zweiten Konzertteil willkommen geheissen. Musikalisch reiste darauf die Harmoniemusik Schaan ins Auenland zu den Hobbits aus dem Roman «Herr der Ringe»: Filmmusik mit eingängiger Melodie, gespickt mit klanglichen Effekten. Dass Filmmusik nicht zwingend auf einer Geschichte basieren muss, beweist der Komponist Jakob de Han mit «La Storia», wo sich der Zuhörer seine eigene Handlung dazu denken darf.Nicht zu kurz kamen sodann auch die Freunde der Schlager- und Popmusik aus den 1980er- Jahren. «80er KULT(Tour)» bildete den offiziellen Abschluss des gelungenen Stephanskonzerts, das mit tosendem Applaus des Publikums quittiert wurde. Nach den beiden Zugaben «Don’t stop me now» und dem «UNO-Marsch» liessen die Musikanten mit ihren Gästen den Abend im kleinen Saal ausklingen. (fh)
Bericht über die DV 2020 des Appenzellischen Blasmusikverbandes, Brülisau Die 94. Delegiertenversammlung des Appenzellischen Blasmusikverbandes (ABV) in Brülisau stand unter dem Motto „Steigerung der Attraktivität der Blasmusik im Verbandsgebiet“. Vorstandsmitglied Martin Meier, Lutzenberg wurde für seine Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt.
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